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EEG-Umlage 2019 – eine kritische Betrachtung

Resümee, Leitsätze

  • Die jährliche Berechnung der EEG-Umlage ist auch für Personen mit Stromwirtschaftlichen Kenntnissen kaum nachvollziehbar.
  • Es ist nicht zu erwarten, in Kürze eine bedeutende Verminderung der Umlage erreichen zu können. Die Strompreise für Normal-Stromverbraucher werden weiter steigen. Die aktuellen Preiserhöhungen belegen dies.
  • In den Medien wird überwiegend nur der Nettobetrag der Umlage genannt (also ohne Mehrwertsteuer). Das ist eine Irreführung der Verbraucher.
  • Die EEG-Umlage soll aus poltisch-optischen Gründen möglichst niedrig bleiben. Deshalb werden weitere Kosten (u.a. Netzkosten), die mit der Nutzung erneuerbarer Energien verbunden sind, in den Stromrechnungen in anderen Positionen „versteckt“.
  • Es ist nicht zu erwarten, dass die sog. Ausschreibungs-Verfahren (EEG 2017) die EEG-Umlagen der kommenden Jahre bedeutsam vermindern.
  • Das im Dezember 2018 in Kraft getretene „Energiesammelgesetz“, ein sog. Artikelgesetz, betrifft 14 „Energie-Gesetze“, offenbart die Vielfalt der Regelungen (siehe oben).“ Dazu das Zitat:

    „Der verderbteste Staat hat die meisten Gesetze“. –
    Zitat wird dem Ex-MP in Sachsen K. Biedenkopf zugeschrieben.

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Windenergie-Nutzung – Stand 2018

Vorbemerkungen

Dieser Beitrag setzt die Analyse für die Zeit von 2006 bis 2017 fort, die im Januar 2018 veröffentlicht wurde – siehe Windenergie-Analyse 2006-2017.

Auch wird auf eine Analyse der Nutzung der Photovoltaik hingewiesen, diese wurde erstmals für die Zeit von 2009 bis 2017 durchgeführt und im Mai 2018 veröffentlicht – siehe Photovoltaik in Deutschland –Analyse 2009 bis 2017.

Da in Deutschland die Nutzungen von Wind und Sonne politisch als ultimativ für die zukünftige Stromversorgung beurteilt werden, stehen die Analysen im Zusammenhang.

Auf die Veröffentlichung „Photovoltaik – 2009 bis 2018“ wird verwiesen – [noch in Vorbereitung!].

Somit stehen nun vier Publikationen zur Beurteilung der zukünftigen Stromversorgung aus Wind und Sonne zur Verfügung.

Auch die jüngeren Entwicklungen zeigen nicht, dass die Versorgung mit elektrischem Strom, allein mit sog. Erneuerbaren Energien gesichert werden kann. Die Windenergie-schwachen Zeiten sowie die deutlich mangelnde Verfügbarkeit der Stromerzeugung in Photovoltaik-Anlagen im Winterhalbjahr und nachts, erzwingen große Stromspeicher. Diese sind nicht vorhanden.

Projekte für Pumpspeicher-Wasserkraft-Anlagen werden regelmäßig blockiert, sind auch aus vielerlei Gründen derzeit unwirtschaftlich. Obwohl diese nach wie vor, im Vergleich mit anderen Speicher-Systemen, die sinnvollsten und grundsätzlich konkurrenzfähigsten sind. Die Kapazität der bestehenden Pumpspeicher-Kraftwerke beträgt etwa 40 GWh (siehe 2., dabei insbesondere den Tagesbedarf). Weiterlesen …

Windenergie-Analyse 2006-2017

Vorbemerkungen

Der Beitrag zeigt die Ergebnisse einer Untersuchung von markanten Daten der Nutzung der Windenergie. Dies für den Zeitraum von 2006 bis 2017. Die analysierten Werte sind die „Installierten Leistungen“, die Viertelstunden-Leistungswerte der monatlichen Höchstwerte (maximale Werte) und der monatlichen Niedrigstwerte (minimale Werte). Die Daten werden von der „EEX-Strombörse Leipzig“ und vom „Verband der europäischen Übertragungs-Netzbetreiber – Entsoe, Brüssel“ veröffentlicht. Insoweit sind die Daten verlässlich.

Aus den genannten Quellen werden Daten-Zusammenfassungen in jüngerer Zeit von „Vernunftkraft – Landesverband Hessen, Verfasser Rolf Schuster“ zur Verfügung gestellt. Insbesondere wird die Veröffentlichung über den Monat Dezember 2017 genutzt. Davor hat der Verfasser Wagner direkt die Daten bei EEX und die installierten Leistungen auch bei Fraunhofer-IWES, Kassel, abfragen können (Internet).

Die Analyse umfasst die Onshore-Anlagen (Anlagen auf dem Festland) und Offshore-Anlagen (Anlagen in Nord- und Ostsee), letztere werden seit 2009 errichtet und betrieben. Weiterlesen …