Wird die Energiewende zur Energiefalle?

Die Antwort vorweg: Ja! Weil naturgesetzliche Einflüsse besonders bei der Elektrizitäts-Versorgung (hier Schwerpunktthema) nicht bzw. erstaunlich unzureichend beurteilt werden.

Begründung

Die Energiewende stellt die Nutzung Regenerativen Energien (RE) in den Vordergrund. Ihr Nutzen wird meist nur über eine Berechnung der erzielbaren Energiemengen beurteilt, gemessen in Kilowattstunden. Um die Mengenziele zu erreichen, müssen riesige Anlagenzahlen realisiert werden, weil die erreichbaren Volllaststunden z. B. von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen sehr gering sind. Das bedeutet gleichermaßen riesige Kraftwerks-Leistungen, gemessen in Kilowatt.

Die sich z. B. bei Starkwind (Windkraft-Anlagen) und Mittagssonne (Photovoltaik-Anlagen) sowie Leistung aus anderen RE- und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen ergebende gesamte Anlagen-Leistung, kann nicht und wird nicht von den Verbrauchern/Gewerbe/Industrie in Anspruch genommen werden. Die RE-Kraftwerke müssen also „abgeregelt“ werden. Damit können diese die geplanten Strommengen nicht produzieren. Es besteht ein naturgesetzliches Dilemma. Speicher- und Netzausbau können diese Schwierigkeiten nicht wesentlich vermindern.

CO2 – Hetzjagd auf die Braunkohle

Die Ost-Braunkohle-Verstromung ist ab 1990 immer geringer geworden. Die Kraftwerke sind saniert und zum Teil neu gebaut worden. All dies hat zu einer erheblichen Verminderung der CO2-Emissionen geführt. Eine generelle Schuld der Braunkohle-Nutzung an der „CO2-Misere“, ist nicht gerechtfertigt.

Bemerkung

zur Politik im Allgemeinen – auch zur Energie-Politik

„Denn sie tun nicht, was sie wissen“

Peer Steinbrück in „Unterm Strich (2010)“; in Abwandlung des Filmtitels: «Denn sie wissen nicht, was sie tun». Es sollte besser lauten: Denn sie tun nicht, was sie wissen könnten/sollten/müssten. Weiterlesen…

Warum ist der elektrische Wirkungsgrad von Kernkraftwerken in der Regel niedriger als der von Kohlekraftwerken?

Von Eberhard Wagner

Der Artikel erschien bei den Energie-Fakten.de. Er wurde im März 2010 aktualisiert, die Erstfassung erschien dort 2004.

Link: http://www.energie-fakten.de/html/wirkungsgrad-kohle-kkw.html

Verstehen Sie das EEG und die Strompreise?

Stromversorgung im Strompreis-Irrgarten

Steigende Strompreise werden immer mehr zum Ärgernis. Die Vorwürfe an die vermeintlichen Verursacher dieser Entwicklung, sind wohlfeil. Es sind immer die Anderen. Die Vorwürfe sind oft widersprüchlich oder sind falsch.

Die am 18.1.2014 (Minister Gabriel) bekannt gewordenen Absichten zur Verminderung der ständigen steigenden Strompreise, überzeugen nicht. Solange die „Erneuerbaren“ Vergütungen erhalten, die erheblich über den Erzeugungskosten der konventionellen Kraftwerke liegen, wird auch die EEG-Umlage grundsätzlich steigen müssen.
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Stromversorgung mit Wind und Sonne: Herr Altmaier, auch so geht es nicht!

Es gibt viele Studien und Berichte über die Möglichkeiten, zukünftig die Strom-/Energie-Versorgung ausschließlich mit regenerativen Energien durchzuführen. Die Zeitschrift Photon hat dazu ebenfalls einen Bericht veröffentlicht, Oktober 2012. Eine Versorgung, die ausschließlich auf Wind- und Photovoltaik-Anlagen (PV) basiert, wird vorgestellt. Es sollen Leistungen von 330.000 MW Wind und 170.000 MW PV in Deutschland gebaut werden. Die Unvertretbarkeiten dieser Vorstellungen im Hinblick auf die Folgen für die Strompreise und die katastrophalen Auswirkungen auf Natur, Landschaften und letztlich den Menschen werden dargestellt. Weiterlesen…

Energie-Autarkie von Gemeinden und Regionen – ist diese möglich?

Die „Autarke Energieversorgung“ von Gemeinden und ggf. Regionen wird häufig als alleinige und zukunftsträchtige, und von den Bürgern akzeptierte Versorgungstechnik dargestellt. Mit einer autarken Energie-Versorgung wird die sog. „Dezentrale Energieerzeugung“ in Verbindung gebracht. Damit ist meistens eine autarke Stromerzeugung gemeint. Weiterlesen…

Warum lässt sich Strom nicht bzw. nicht in nennenswertem Umfang speichern?

Welche Rolle spielen dabei Supraleiterkabel und Pumpspeicher-Kraftwerke?

Von Eberhard Wagner und Eike Roth

Der Artikel erschien bei den Energie-Fakten.de. Er wurde am 4. Juli 2012 aktualisiert, die Erstfassung erschien dort am 24. Aug. 2006.

Kann „Das regenerative Kombikraftwerk“ eine gesicherte Stromversorgung gewährleisten?

Zur Vollversorgung mit regenerativen Energien

Windkraft und Fotovoltaik sollen zukünftig einen vollen Beitrag zur Deckung des Strombedarfs leisten.
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Die energie-autarke Gemeinde Güssing in Österreich

Die Problematik der Realisierung von sogenannten energie-autarken Gemeinden, Städten, Regionen etc. werden anhand der sog. „energie-autarken“ Gemeinde Güssing (Österreich) beschrieben. Weiterlesen…

Zurück zum rhenus fluvius?

Ist es wünschenswert, einen Rhein in der Gestalt von vor 2000 Jahren wieder zu schaffen?

Die voran gestellte Frage soll provozierend verstanden werden. Im Sinne: Ist es grundsätzlich wünschenswert, einen Rhein in der Gestalt von vor 2000 Jahren wieder zu schaffen? Und, ist es überhaupt machbar, dies bei den enormen Nutzungsansprüchen der Anrainer anzustreben?

Unsere derzeitige, im Überfluss lebenden Generation neigt dazu, ultimativ Uraltstrukturen kritiklos für „gut“ zu empfinden und auch diese wieder erreichen zu wollen. Es wird nicht gefragt, von welcher Substanz, von welchen volkswirtschaftlich produzierten Gütern – originäres Bruttoinlandsprodukt – und Dienstleistungen man lebt. Es wird einfach Dieses und Jenes, eigentlich „Alles“ gefordert.
Im konkreten Fall ist es der Rhein, der gefälligst wieder in einen Naturzustand zurückversetzt werden soll. Alles zu wollen, heißt aber letztlich nichts oder nur punktuell etwas erreichen zu können.
Kein vernünftig handelnder und auch seiner Grenzen bezüglich seiner Lebensweise und seiner Anspruchshaltung bewusster Bürger wird sein grundsätzliches und verständliches Anliegen zur generellen Renaturierung von Gewässern mit ultimativen Dogmen vertreten. Es sind hunderte kleine Schritte, eingebunden in eine generelle Strategie, die eine Zielerreichung verlässlich erscheinen lassen.
Welche Schritte bzw. Schrittchen sind möglich bei Realisierungszeitspannen, die in Jahrzehnten zu messen sind?